Zemp Niklaus, Pfleg stets den heitren Sinn

Niklaus Zemp's Gedichte sind aus dem Leben gegriffen. Manchmal ein wenig bissig, aber immer humorvoll greift er Situationen aus dem wahren Leben auf.

 

Es gibt Dinge, die lassen sich nicht in Worte einfangen. Jeder Mensch bleibt letztlich ein Geheimnis. Nicht nur für mich und dich. Das gilt auch für die, die das Gegenteil behaupten.

 

Reaktionen und Rezensionen:

 Ich habe das Buch in einem Zug gelesen, nein, eigentlich in zwei, einmal im Zug und einmal zu Hause im Garten, beides geht, aber besser wär's noch, Niklaus Zemps Pflegeanleitung für den heitren Sinn längere Zeit in Griffnähe zu haben, hier sich festzulesen, dort ein Schmunzeln zu riskieren oder eine Überraschung, oder in einen Gedanken hineingeschubst zu werden. Mal im Mass der Verse, mal spöttelnd über den, der einen Reim sucht, kommen sie vorbeigezogen, diese pointierten Charakter- und Paarstudien, diese Zeilen mit Haken und Ösen zu mir und dir, zu Mann und zu Frau, zu laut und leise, zu gestern, heute und morgen, zu Traum und dem, was man Wirklichkeit nennt. Niklaus Zemp hat als Journalist und Redaktor, als Theologe und Seelsorger, als Supervisor und Kursleiter sehr vieles gesehen, gehört und hellwach registriert. Eine geballte Ladung an Lebenserfahrung, hätte ich fast geschrieben. Aber das klingt doch zu kriegerisch. Diese Texte sind eher in die Luft geschrieben, ins "On-dit" geritzt, mit Zwischenräumen zum Selber-denken, mit Schlaufen und Hintersinn ausgelegt, wie die Schwarz-weiss-Zeichnungen, die die Worte unterbrechen, kontrastieren, akzentuieren, auch sie von Niklaus Zemp. Ich kann das schön gestaltete Buch allen empfehlen, die sich die schlechte Laune verderben lassen wollen (vgl. S. 102).

 

Prof. Dr. Christoph Morgenthaler

 

Davon kann ich nur lernen.

In seinem neuesten Buch "Pfleg stets den heitren Sinn" begegnen wir Niklaus Zemp gleich auf dreifache Weise: als Schriftsteller, Dichter und Zeichner! Mit grosser innerer Freiheit und Gelassenheit sieht Niklaus Zemp andere Menschen vor sich. Er schmunzelt, er freut sich und lässt jedem Menschen sein Recht, auf seine Weise zu handeln und glücklich zu sein, oder eben auch unglücklich zu sein. Da kommt kein Urteil dazwischen, nein er lässt jedem das Seine. Doch da ist mehr noch zu spüren: eine Haltung, die sich nährt vom Vertrauen, dass es doch schliesslich mit jedem Menschen gut und in Ordnung kommt. Davon kann ich nur lernen.

Klaus Völlmin

 

Es ist nie zu spät

Heiteres Selbst-erkennen - 115 nach-denkliche Gedichte mit Karikaturen

Pflege stets den heiteren Sinn, denn ich kenne keinen grösseren Gewinn. Dieses aus Lebenserfahrung gewonnene Motto des Autors überträgt sich erkenntnisreich und gewinnbringend auf den mitdenkenden Leser.

 

Geleitet von Grossmutters weisem Ratschlag: „Verspotte nie andere Menschen.

Du weißt nicht, warum sie so geworden sind“ und Konrad Adenauers Realpolitik:

 

„Nehmen Sie die Menschen wie sie sind, andere gibt’s nicht“ und kombiniert mit langjähriger psychotherapeutischer Erfahrung, wirft Niklaus Zemp einen liebevoll einfühlsamen Klarblick aufs Äussere und ins Innere der „Leute“.

 

„Selber denken, gibt er zu bedenken“, mutig mitzudenken, bis man selbst Anteile entdeckt in den Leuteportraits von einmalig Grossartigen und kleinkarierten Möchtegerns. Wer wissen will – wer bin ich und wer bist du – findet viele Einsichten und Aussichten, dass er nicht jemand Anderer werden soll, sondern nur sich selbst.

 

Nie zu spät, die verbleibende Zeit zu nutzen, Lebens- und Denkblockaden mit Phantasie spielerisch auszutricksen, um so wieder einen ereignisoffenen Alltag zurückzugewinnen.

Wags und lies mit Heiterkeit in Gedichtform und mit illustrierenden Zeichnungen vom Autor.

 

Augenzwinkernde Lektüre

Seinem Spiegelbild begegnen

 

Niklaus Zemps Gedichte sind etwas Seltenes in der heutigen Lyrikwelt. Witzig und augenzwinkernd, manchmal ein wenig bissig, greifen sie Situationen aus dem Leben auf. In Text und Bild bringt der Autor Leserinnen und Leser mit einem bunten Strauss von Mitmenschen und alltäglichen Erfahrungen in «Tuchfühlung». Ausdrucksstarke Charakterköpfe und Karikaturen beleben die Szenen. Lesen und Hinschauen wecken Sympathie und Verständnis oder je nachdem Distanz zu den skizzierten Figuren. Das Buch lädt dazu ein, Mitmenschen und Lebenswelten offen und manchmal auch ein wenig skeptisch zu betrachten, vor allem aber die bunte Vielfalt des Strausses zu bewundern. Und Vorsicht: Gelegentlich begegnet man dem eigenen Spiegelbild.

 

Entlebucher Anzeiger und zo-Medien/Anzeiger von Uster

 

 
116 S. HC geb.

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Zemp Niklaus, Pfleg stets den heitren Sinn

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