Der Neptun Verlag wurde 1946 gegründet.

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Ehrensperger, Francos langes Sterben.

Umschlag

Ehrensperger, Serge:

Francos langes Sterben. Chiffrierte Briefe aus der Diktatur. Roman.

Kreuzlingen/Bern: Edition Erpf bei Neptun 1987. 8°. 325 S., Pappband

Das Madrid der späten Franco-Zeit wird zu einer besonders farbigen Szenerie für die ganz persönliche Sicht und Gestaltungsweise des Autors. Hier entsteht ein schillerndes Bild von der apokalyptischen Stimmung jener verrückten Epoche, immer wieder unterbrochen durch die konkrete Beschreibung des totalitären Staates. Die Handlung führt zum Schluss in Spaniens Gegenwart, die der Autor – von 1973-1976 in Madrid lebend – ebenfalls aus eigener Anschauung kennt.

″Thomas Manns Zauberbergwelt feiert bei Ehrensperger immer wieder ihre Untergänge. Dabei ist das Werk Ehrenspergers eine ganz eindeutige Klage über die Zerstörung von Kommunikation, über Liebeslosigkeit und Pervertierung von Humianität. Den Brüchen der Handlung und den Versetzungen der Ebenen entspricht eine schonungslose Verwendung von Sprache; Mit ihrer virtuosen Handhabung gelingt es dem Autor, in oft unerhörter Dichte, das Wechseln der Empfindungen des Helden und der Szenerie zu vermitteln″
(Peter Kraft in: Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, München 1987)

Kategorie: Literatur

Schlagwörter: Literatur Romane Literatur: Schweiz Antiquariat Edition Erpf bei Neptun Neptun Verlag Ehrensperger, Serge

Preis: CHF 24.00 (UVP)

ISBN/Bestellnummer: 3256001041

Verlag: Edition Erpf bei Neptun

CHF 24.00

Pappband


Autorenportrait

Serge Ehrensperger

Serge Ehrensperger (*8. März 1935 in Winterthur; † 24. November 2013 ebenda). studierte nach der Matura in Winterthur Germanistik, Psychologie, Philosophie und Geschichte in Zürich, Paris und Tübingen. Er promovierte bei Emil Staiger über Heinrich von Ofterdingen von Novalis. Anschliessend war er in London politischer Korrespondent der Zürcher Tageszeitung Die Tat, später Werbetexter und Marktpsychologe und einige Jahre Gymnasiallehrer in Frauenfeld und Hamburg. Von 1965 bis 1967 war er mit der Pariser Kunstmalerin Maossama Farman-Farmaian verheiratet. 1973 bis 1976 war er Lektor an der Universität Complutense in Madrid. Seit 1975 arbeitet er als Schriftsteller in Winterthur, Zürich und Madrid. Von 1981 bis 1986 war er Literaturkritiker beim Schweizer Radio DRS und von 1976 bis 1994 Deutschlehrer am Technikum Winterthur. 1992 erhielt er den Vera-Piller-Lyrikpreis, 1999 den Carl-Heinrich-Ernst-Kunstpreis. Er war jahrelang Vizepräsident des Schweizer PEN und ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland. 1994 gründete er die „Serge-Ehrensperger-Stiftung“ zur Förderung von erotischer Literatur; sie wurde 2004 umgewandelt in eine Stiftung zur Förderung von Literatur in hochdeutscher Sprache, die ihre Tätigkeit erst nach seinem Tod aufnahm

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